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Dresden

Liebes Tagebuch,

nun wird es endgültig Herbst… kalt, windig, etwas Regen… Ich erwachte, als der Bus neben der „Strasse E“ ein interessantes Wendemanöver unternahm. Millimeterarbeit 😉 Das Gelände dort ist wirklich hübsch, viele ältere und renovierte alte Backstein- Fabrik- Gebäude. Bis zum Soundcheck war noch etwas Zeit, also bin ich in die Innenstadt gefahren, um noch ein Kabel zu kaufen. Ich weiß nicht, ob ich schon erwähnt habe, dass Shopping absolut nicht mein Ding ist, also bin ich auch kein großer Fan von Einkaufszentren 😉 Lustiger Weise kam ich direkt an dem Saturn Markt an, in dem wir mit Zeraphine mal eine Autogrammstunde mit Acoustic- Set hatten. Trotzdem… Einkaufszentrum … Das gesuchte Kabel gabs natürlich auch nicht…

Als wir mit unserem Konzert begannen, war der Club bereits ansehnlich gefüllt, die Stimmung war ziemlich gut. Leider ist uns während des Konzerts ein Gerät abgeraucht, sodass der Sound zwischenzeitlich etwas merkwürdig gewesen sein dürfte… Nun, das passiert halt, wir konnten den Fehler nach dem Konzert zum Glück wieder beheben. Rotersand haben wie immer gerockt und die VNV Show war einfach genial. Es ist wirklich toll anzusehen, wie überwältigt Ronan vom Publikum sein kann (und meistens auch ist)…

Da wir direkt nach dem einladen nach Hamburg aufbrechen müssen, werden wir nur ein kleines bisschen von der Aftershowparty mitbekommen. Na dann bis morgen…

Hannover

Liebes Tagebuch,

heute ist tagsüber wirklich wenig passiert. Es regnete die ganze Zeit, somit hätte es wenig Sinn gemacht, durch die Gegend zu laufen. Unser Konzert war ziemlich versöhnlich, im Vergleich zu Dortmund. Das Publikum war wirklich nett zu uns, obwohl mir wieder sehr viele Leute im nachhinein erzählt haben, dass sie nicht rechtzeitig in den Saal gekommen sind, um uns zu sehen. Naja, uns hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und ich denke, das konnte man auch sehen und hören 😉

Tut mir leid, mehr gibt es von heute nicht zu berichten…

Dortmund

Liebes Tagebuch,

nachdem wir am Club angekommen sind, haben wir uns mit unseren technischen Problemchen befasst und diese auch gelöst, glücklicherweise 😉

Ansonsten verging der Rest des Tages relativ unspektakulär, der Club war quasi neu und dementsprechend neu auch das örtliche Equipment. Nahezu herausragend präsentierte sich das Catering… unglaublich 😉

Unser Konzert war nach meinem Eindruck nicht schlecht, es hat eigentlich alles geklappt, die Bühne war groß genug, um ein wenig hin und her zu laufen. Irgendwie mochte der Funke zum Publikum trotzdem nicht wirklich überspringen. Klar, die Leute haben zugehört und auch brav geklatscht, selbst in den Songs, aber die Stimmung wirkte eher gedrückt. Auch bei Rotersand war es am Anfang so, wobei das Publikum gegen Ende ihrer Show allmählich aufzutauen schien. Als man aber selbst bei VNV Nation die einzelnen ‚Klatscher‘ deutlich heraushören konnte, drängte sich ernsthaft die Frage auf, warum die Leute eigentlich zu einem Konzert gehen. Ich glaube, ich habe noch nie 1.300 Leute erlebt, die so entsetzlich lahm waren… Dortmund, was ist nur los??? Wie gesagt, bei uns mag das ja angehen, aber doch nicht bei VNV!

Und dann noch dieses Wahlergebnis… um Himmels Willen… wenn es nicht so schockierend wäre, würde es mich amüsieren, dass sich die Bürger unseres Landes nun in Kamikaze- Manier eigenhändig den Todesstoß versetzen… Wenn das Wahlergebnis diese Stimmung heute Abend verursacht hat, so wäre es zumindest nachvollziehbar und gleichzeitig entschuldigt… Ich wünsch uns allen viel Freude mit verlängerten Laufzeiten von AKWs, sozialer Enthaltsamkeit, Bankenskandalen, von denen wir nichts mehr mitbekommen und dem Korruptions- Moloch, der nun noch schwerer zu kontrollieren ist. Ich wäre im Übrigen für ein Atomendlager im Kanzleramt, Atomkraft ist doch sooo sicher Die gesamte Stimmung im Bus war nach diesem Tag wirklich im Eimer… na dann gute Nacht, Deutschland!

 

Magdeburg

Liebes Tagebuch,

heute ist bis zum Konzertbeginn nicht viel passiert. Wir haben versucht, für unsere Keyboardständer- Konstruktion kürzere Stangen zu kaufen, damit es auf der Bühne nicht zu voll wird, aber hatten damit leider keinen Erfolg… Naja…

Da wir heute mit Intro spielen wollten, probierten wir erstmalig eine Art Fernbedienung aus, mit der eben jenes Intro von der Bühnenseite aus gestartet werden kann. Frank hatte sie bereits umprogrammiert und wir testeten sie beim Soundcheck ausgiebig und alles funktionierte problemlos… Naja, und hier kommen die ersten wirklichen Pannen ins Spiel… 😉 Als unser Konzert begann und Frank das Intro startete, stellten wir schockiert fest, dass es sowohl viel zu tief als auch viiiel zu langsam lief… Ich werde in solchen Situationen ziemlich panisch, Frank zum Glück nicht, dank seiner Sportschützen- Zeiten. Der Fehler wurde dann bei laufendem Intro behoben… klang interessant, aber auch einmalig (hoffentlich) *lol*. Der erste Song (Hiding memories from the sun) lief dann ganz normal, als wir jedoch den 2. Song (Stigmata Rain) beginnen wollten, stellten wir fest, dass aus sämtlichen Spuren kein Signal mehr kam… Es folgte ein kurzes öffentliches Rätselraten *g*, woraufhin wir testeten, ob denn die Spuren für den folgenden Song (Sometimes) wenigstens funktionierten. Das taten sie, also änderten wir unsere Setlist. Danach musste Frank sämtliche Songs  auf die funktionierenden Spuren verschieben, was wiederum einen kleinen heiteren Moment dauerte… von hier ab lief dann wieder alles halbwegs korrekt.

In Magdeburg waren wir immerhin schon längere Zeit angekündigt und hier war auch das Publikum bereits zu Beginn unseres Konzertes halbwegs gut im Saal verteilt, wobei ich gehört habe, dass viele durch die eher langsame Einlassprozedur trotzdem ein Stück unseres Konzertes verpasst haben. Die Stimmung gefiel uns echt gut J Bin mal gespannt, wie es in den nächsten Tagen sein wird…

Nach dem Konzert haben wir unser Equipment gecheckt und festgestellt, dass die Fernbedienung leider ein paar Signale zu viel gesendet hat und somit verantwortlich für die Pannen war. Naja, da werden wir wohl noch etwas herumprogrammieren müssen…

Ich hab danach noch mit vielen Leuten gesprochen, von Rotersand hab ich leider nicht all zu viel mitbekommen, VNV haben wie immer gerockt!

Der anschließenden Party konnte ich nicht komplett beiwohnen, weil ich einfach zu müde war und so gegen 3 in mein Bus- Bett gefallen bin… aber da ich ja nächsten Samstag wieder in der Factory bin (dann zum auflegen), hab ich ja in Kürze nochmal die Chance 😉

 

Berlin

Liebes Tagebuch,

ich denke, hier beginnen wir mal etwas früher… Vor 3 Tagen rief der Tourmanager Peddy bei mir an und fragte, ob es uns prinzipiell möglich wäre, Frozen Plasma zu ersetzen, weil zusätzlich zur Krankheit des Sängers private Probleme aufgetreten wären, die es Frozen Plasma nicht möglich machten, die Tour fortzusetzen. Etwas perplex erbat ich mir etwas Zeit, um verschiedene Dinge zu klären und vor allem mit Frank zu sprechen, ob er das irgendwie einrichten kann, denn mir war klar, dass er mitten im Diplomarbeits- Stress steckt. Nachdem Frank am Telefon ebenso perplex reagierte, hat er seine Termine glücklicherweise so legen können, dass wir zusagen konnten. Natürlich nicht, ohne mehrfach nachzufragen, ob für Frozen Plasma wirklich keine Möglichkeit besteht, weiterzumachen. Naja, dann begann der allseitige Stress, denn viel Zeit zum vorbereiten blieb nun wirklich nicht. Also auf zum Einwohnermeldeamt um zu wählen, in den Waschsalon, damit die Wäsche noch rechtzeitig trocken wird 😉 usw. usf.

Am Freitag dann ziemlich gestresst zum Postbahnhof. Frank hatte vormittags noch den Abgabetermin seiner Diplomarbeit einzuhalten, kam aber rechtzeitig zum Aufbau und Soundcheck an. Wir wurden von den Bands und der Crew mehr als herzlich zurück- empfangen. Es ist schon toll, wenn man das Gefühl hat, dass sich alle wirklich freuen, uns wieder an Board zu begrüßen. So schade es auch ist, dass Vasi nicht mehr dabei ist.

Der Postbahnhof liegt mir eigentlich sehr, nicht umsonst spielen wir dort auch immer mit Zeraphine. Leider gibt es dort an Wochenenden immer diese unsäglichen Parties, weswegen die Konzerte dort recht früh beendet sein müssen, im Umkehrschluss sehr früh beginnen. Ich kann nicht zählen, wie viele Leute mir hinterher erzählt haben, dass sie uns verpasst haben… L 18:45 ist auch echt sehr früh für ein Konzert. Entsprechend sah es auch anfangs aus, wobei sich der Saal im Laufe unseres Auftritts mehr und mehr füllte, bis es ab dem letzten Drittel wirklich gut aussah. Stimmungsmäßig sind wir von Berlin eigentlich besseres gewohnt, aber da es ja nicht unser Konzert war und wir auch nirgends mehr angekündigt werden konnten (selbst wenn wär es egal gewesen, da man schon seit langem keine Tickets mehr für dieses Konzert kaufen konnte), war es schon okay für uns. Wir bekamen im Nachhinein auch sehr viel positiven Zuspruch für das Konzert.

Noch einmal daheim schlafen und dann geht’s nach Magdeburg… für die Aftershow Party im K17 waren wir absolut zu müde…

 

Prag

Liebes Tagebuch,

ich erwachte kurz hinter der tschechischen Grenze, ziemlich früh am Morgen, Frank ging gerade ins Bett. Das Wetter war zum ersten Mal auf dieser Tour miserabel, mit Regen und Kälte… Na hilft ja nix… immerhin – der Regen hörte irgendwann auf.

Der Club in Prag liegt ziemlich in der Innenstadt, in einer Art Passage mit kleinen Geschäften und Cafés. Leider war der für den Bus reservierte Parkplatz zugestellt, sodass wir erstmal ein hübsches kleines Verkehrschaos verursachten. Egal, erstmal den Club anschauen. Die Lucerna Music Bar erstreckt sich über 2 Etagen, die Bühne ist rund, drehbar und sogar versenkbar, was den Bühnenaufbau interessant machte. Glücklicherweise kam niemand auf die Idee, irgendwas zu drehen oder zu versenken 😉

Nachdem auch der Bus vernünftig geparkt war, lud mich Ronan auf einen Kaffee ein, zwischenzeitlich gesellten sich Peddy (Tourmanager) und Vasi (VNV, Frozen Plasma) dazu und es ergaben sich tolle Gespräche.

Während die Bühne für VNV aufgebaut wurde, hatte ich etwas Zeit, mir die Stadt anzuschauen. Auf Frank musste ich dabei leider verzichten, da er noch tief und fest schlief. Daher gibt’s davon auch keine Fotos :-( Als er irgendwann am späten Nachmittag erwachte, ließ sich eine gewisse Ähnlichkeit mit Horst Tappert (zumindest um die Augen herum) nicht verleugnen 😉

Unser Konzert wurde recht gut aufgenommen. Es waren zwar nicht so viele Leute da, wie in den anderen Städten, dafür war die Stimmung wirklich gut. Wir haben Leute aus Tschechien (wie seltsam), Polen, Deutschland und den USA getroffen und es schien allgemein Anklang gefunden zu haben.

Rotersand und VNV haben wie immer gerockt… sehr beeindruckend… 😉

Morgen heißt es für uns erstmal aussteigen, wir werden zwar noch bis Stuttgart mitfahren, dort aber nicht mehr auftreten, denn für die restlichen Shows, abgesehen von Magdeburg, werden Frozen Plasma unsere Position einnehmen. Naja, wir melden uns dann nochmal nach Magdeburg, was dann tatsächlich das Ende unserer Tour mit VNV Nation sein wird… Bis dahin alles Gute :-)

 

Turin

Liebes Tagebuch,

so, jetzt iche wieder… 😉 Nach zwei für mich wirklich anstrengenden Tagen (von Wien nach Berlin, direkt zur Zeraphine- Probe, kurz schlafen, nach Großenhain zum Festival, Auftritt ca. um 1 Uhr morgens, um ca. 2.30 von der Bühne direkt ins Auto, 200 km nach Berlin Tegel, nach Paris fliegen und von dort aus weiter nach Turin, um 14.40 ohne Schlaf in Turin landen, zum Glück abgeholt werden und gegen 16.00 am Club in Turin) hab ich mich bei sommerlichem Wetter trotzdem erstmal im Bus schlafen gelegt 😉

Dann wurde es sehr hektisch, da es einige technische Probleme gab, deren Lösung schon Zeit in Anspruch nahm. Kurz nachdem wir mit dem Soundcheck fertig waren, ging es für uns auch schon los. Wieder waren noch nicht allzu viele Leute im Club, es war allerdings nicht ganz so arg, wie in Wien. Auch hier in Turin, kamen schnell immer mehr Leute vor die Bühne, die Reaktion des Publikums war für uns völlig okay, es wurde getanzt, applaudiert und was sonst so alles dazu gehört 😉

Da so ein Konzert, auch wenn es nur 30 Minuten dauert, ziemlich anstrengend ist, bin ich kurz danach schlafen gegangen, denn da hatte ich noch einiges nachzuholen. Leider gibt es kein Foto aus Turin :-(

An dieser Stelle sei mal kurz erwähnt, dass die Kollegen von Rotersand und auch VNV Nation wirklich sehr angenehm sind. Ich denke wir sind uns gegenseitig schon irgendwie recht sympatisch *gg*

Der nächste Tag war ein Reisetag, den wir größtenteils am Backstage Werk in München verbracht haben. Da ich gestern sehr früh zu Bett gegangen bin, erwachte ich im Morgengrauen, während wir durch die Alpen fuhren. Ein unglaublich toller Anblick… jedes mal aufs Neue :-) Mehr gibt es kaum zu erzählen, außer dass für uns ein kleines Privat- Barbecue veranstaltet wurde. Dank an dieser Stelle an Achim!

Rom

Liebes Tagebuch,

nachdem der Abend in Wien mit einer feucht fröhlichen Aftershow-Party zu Ende ging, fuhren wir sehr zeitig morgens Richtung Rom los. Als Zwischenstopp für eine Schlafpause vom Busfahrer haben wir im Bergland von Bologna ein kleines Restaurant mit großem Hof gefunden, bei dem wir die kommende Nacht mit unserem Reisebus stehen dürfen.

Die Landschaft dort ist unbeschreiblich schön. Am Abend speist die gesamte Travelling Party gemeinsam an einer langen Tafel in dem Restaurant. Alleine schon das extrem gute Essen dort ist die lange Reise wert. Nach einer kleinen Runde Volleyball und dem einen oder anderen tollen Gespräch mit den Jungs von Rotersand geht der Abend für mich zu Ende und es geht ab ins Bett. Sehr zeitig morgens fahren wir auch schon weiter nach Rom.

Dort angekommen kommt die erste „festgefahrene“ Situation der Tour. Auf der Einfahrt zum Club hat unser Bus aufgesetzt und will weder vorwärts noch rückwärts weiter…nach langem hin und her, kleinen Tricks und den einen oder anderen zerstörten Stück Asphalt  kommt er dann doch wieder frei und der Aufbau der gesamten Technik kann los gehen. Da ich aufgrund des Zeraphine-Auftritts in Großenhain den gesamten Tag frei habe, mache ich mich recht schnell auf den Weg in die City von Rom. Die Sonne scheint, es sind geschätzte 28°C, also Wasserflasche eingepackt und Sonnenbrille auf, und los geht’s. Nach rund 6 km Fußweg bin ich am Rand der Innenstadt angekommen. Von dort bin ich im wahrsten Sinne des Wortes „völlig planlos“ in die kleinen Gassen der Stadt gewandert. Nach vielen Ecken stand die rettende Touristinfo am St.Maria Maggiore mit einer gut lesbaren Karte der Innenstadt, auf der ich meinen weiteren Tagesablauf recht schnell fest gelegt habe.

Rome

Los geht es mit dem Weg Richtung Colosseum, vorbei am Palatino zum Circo Massimo und von dort flussaufwärts an der Tavere zum Piazza St. Pietro. Dieser ist der Hauptplatz vor dem Petersdom im Vatikan. Von dort geht es vorbei am Castel St. Angelo wieder auf die Ostseite der Tavere. Hier kann man sehr schön durch schöne kleine Seitengassen schlendern und das italienische Flair genießen. So bin ich durch diese kleine Gassen zum Piazza Navona, zum Pantheon, dem Piazza Venezia, über die Via Nazionale zum Piazza della Republica gekommen.

Rome

Hier Endet nun meine kleine Rom Wanderung und nachdem ich nach ein paar weiteren Kilometern die richtige Bushaltestelle gefunden habe, ging es zurück zum Club. Dort angekommen erwartet mich direkt ein toller Auftritt von Rotersand und ein feines Konzert von VNV. Nach dem letzten Ton ging mein Arbeitstag los. Die Bühne muss in Rekordzeit von maximal zwei Stunden abgebaut und verpackt werden und so helfe ich der Crew beim Abbau. Danach geht es ohne Umwege in den Bus die die Reise nach Turin geht los.

 

Wien

Liebes Tagebuch,

jetzt erstmal wie versprochen das Foto von gestern…

Vienna

Ja klar, vor dem Stephansdom… Naja… wir hatten ja frei und waren sowas wie Touristen.

Heute bin ich früh aufgewacht und fuhr schnell in die Innenstadt, da ich ein Paar neue Schuhe brauchte. Hab sogar einen recht gut sortierten Doc Martens Laden gefunden 😉

Da nun erstmals Rotersand mit auf der Bühne standen, gestaltete sich der zeitliche Ablauf des Aufbaus etwas hektischer, wir wurden aber nahezu rechtzeitig fertig. Als wir mit unserem Konzert begannen, standen ungefähr 10 Leute im Konzertsaal. Das war wirklich mal ein sehr außergewöhnlicher Anblick 😉 Glücklicherweise blieb das nicht so und etwa beim 3. Song war es auch ansehnlich gefüllt und wurde bis zu unserem letzten Song immer voller. Die Stimmung wurde auch von Song zu Song besser, somit war es für uns absolut okay.

An dieser Stelle trennen sich Franks und meine Wege… keine Sorge, nur für anderthalb Tage, da ich zurück nach Deutschland musste, um das Rollfeld- Festival mit Zeraphine zu spielen. Deshalb übergebe ich den nächsten Eintrag an Frank.

Zagreb

Liebes Tagebuch,

leider musste auch das Konzert in Zagreb aufgrund der Grenzprobleme abgesagt werden :-( Das war die Nachricht, mit der wir heute früh geweckt wurden. Also beschlossen wir, bereits heute nach Wien zu reisen und dort noch ein wenig Zeit zu verbringen. Gerade sitzen wir in einem Kaffeehaus und schreiben diese Zeilen. Fotos haben wir noch nicht gemacht, werden jetzt aber tun… Schreiben morgen weiter 😉